Eine kurze Selbstdarstellung

Das Holzhaus wurde 1956 durch ein schwedisches Hilfswerk als "Schwedenheim" den Kindern und Jugendlichen am Stadtrand zur Verfügung gestellt. Den Ort stellte die damalige ev. Petrus- Kirchengemeinde. Durch den Holzhaus Charakter und den Standort der Kirchengemeinde entwickelte sich der bis heute beibehaltene Name HOLZKIRCHE (Holz-Kirche).

1986 wurde das Haus mit 1 Million DM erweitert und für offene Kinder- und Jugendarbeit mit zwei separaten Eingängen und zwei Personalstellen ausgebaut.

Die Nähe zur "Thermometer Siedlung" mit den Hochhäusern und ihren eigenen sozialen Spannungen, sowie die Nachbarschaft zu der "Woltmann Siedlung" einer sanierten ehemaligen Mau Mau Siedlung war schon seit Beginn der Arbeit Einfluss, Aufgabe und  Herausforderung. 

Im Jahr 1996 wurde dieser Anbau durch die Brandstiftung eines Jugendlichen schwer beschädigt und erst durch große Mitwirkung von ortsansässigen Firmen und der Hilfe und Unterstützung von Jugendlichen und Erwachsenen wieder aufgebaut. Die Diskussion über die Schwerpunkte von Angebot und Zielgruppe führte fasst zum Abriss der gesamten Einrichtung und zum Verkauf des Grundstücks.

Im Jahre 1996 wurde der Verein HOLZKIRCHE gegründet, der nun seit 1998 per Kooperationsvertrag mit der Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf (ehem. Petrus Kirchengemeinde) der Träger der Einrichtung ist.

Seit 01.07.1999 stellt die Kirchengemeinde ihren Mitarbeiter Constantin Huth (100% DSP Stelle) zu Gunsten seiner Tätigkeit im Verein von der gemeindlichen Arbeit frei. Er hat seither die Sozialpädagoische Leitung der Einrichtung, sowie die Geschäftsführung des Vereins inne.

Der freie Träger HOLZKIRCHE e.V. kommt für die Betriebskosten, die Kosten für Gebäudeinstandhaltung und Gartenpflege, sowie die Kosten der gesamten Angebote und eigenen Mitarbeiter auf.

Der Standort ist seit 2008 ein projektorientiertes Kinder und Jugendhaus mit den selbstständigen Bereichen

DIE FAHRRADWERKSTATT und DER BÜCHERBASAR und DANCEMASTERS DANCESCHOOL.

Die geschlossenen und halboffenen Angebote, Trainings, Betreuungen und Beratung beziehen sich auf auffällige, schwierige, laute, stille, nette, normale, wütende, dünne, dicke und deviante, delinquente und straffällig gewordene Kinder und Jugendliche ohne Beachtung der sozialen Herkunft , ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit, Geschlecht, Sprache, Bildung oder Staatsangehörigkeit.

 Unsere offenen Angebote und Projekte sind  für jeden Interessierten offen. 

Angebote an anderen Orten in dieser Stadt ergänzen unser Palette der Möglichkeiten.

Unser Wahlspruch lautet:

"Meckern kann jeder, tun muß man was"

   
© Holzkirche e.V. // Die Farradwerkstatt // Der Bücherbasar