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 ZENTRUM FÜR GEWALTPRÄVENTION

 

UND INTERAKTION 

 

  Wir bieten Einzel- und Gruppentrainings nach verschiedenen Methoden an.

Denkzeit 

DZ  Klassisch für Weisungen des Jugendgerichts (§10 JGG) 

           Diese Ursprungsvariante umfasst

              40 Einzelsitzungen/56 Fachleistungsstunden

              Kontakt über JGH oder Jugendgericht

     DZ Präventiv für Schüler (§27 JGG)

           Richtet sich an auffällige Kinder+ Jugendliche von 13-16 J.

              Es werden 30 Sitzungen + Umfeldarbeit durchgeführt / 56-63 FLS

              Kontakt über Jugendamt, Schulpsychologie, Schulstation, Eltern etc.

     DZ Gruppentraining, Schultraining

           Ein Angebot besonders für Schulklassen und Gruppen, auch beiProblemen und Auffälligkeiten.

              Umfang: 1-5 Tage/ 5-20 Std.

              Kontakt über Schule, einzelne Lehrer, Schulsozialarbeit, Elternsprecher etc.

     DZ Interaktionell (§10 JGG)

           besonders für Jugendliche und Heranwachsende mit Beziehungsstörungen.Besonderheit liegt                 in der päd. Interaktionsdiagnostik und -technik,

              die an die psychoanalytisch interaktionelle Methode angelehnt ist.

              Umfang : 60 FLS

              Kontakt über JGH, Gericht, DZ Gesellschaft 

Seit 2009 werden die verschiedenen oben genannten Trainings durch den zertifizierten 

DZ Trainer Hr. Constantin T. Huth in den Räumen und im Umfeld der Holzkirche angeboten und

durchgeführt. 

Diese Angebote finden immer in Kooperation mit der DENKZEIT Gesellschaft e.V. statt und werden z.Zt. auch über diese abgerechnet.


         

 TESYA-Antigewalttrainings für Kinder und Jugendliche

Das systemisch-lösungsorientierte Antigewalttraining richtet sich an Kinder, die häufig mit             anderen Kindern, ihren Eltern oder Lehrer_innen in Konflikte geraten. 

         Jugendliche, die in der Familie, in der Schule, der beruflichen Ausbildung oder im  öffentlichen Raum schnell aggressiv (re-) agieren und dadurch sich selbst und andere  gefährden.

       Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Schwierigkeiten haben, ihre Emotionen  und Impulse angemessen auszudrücken.

     Heranwachsende, die eine richterliche Weisung erhalten haben.              

       Das Antigewalttraining wird entweder als 

            Einzeltraining             (14 Sitzungen à 1,5h) oder als 

            Gruppentraining         (18 Sitzungen à 2,5h) 

durchgeführt, dabei wird das Umfeld (Eltern, Familie, Bezugsbetreuer_innen, Pädagog_innen) in den Trainingsprozess einbezogen, begleitend wird ein Coaching für Eltern und Pädagog_innen angeboten. Die Philosophie von TESYA basiert auf einem systemisch-lösungsorientierten Ansatz, arbeitet genderreflektiert und orientiert sich im Prozess an den individuellen Zielen der Teilnehmer_innen. Es werden konfrontative Elemente einbezogen, das Training bleibt jedoch konsequent demütigungsfrei, ist wertschätzend und ressourcenorientiert ausgerichtet. 

Das Antigewalttraining kann über das Jugendamt , die Jugendgerichtshilfe finanziert oder auf Rechnung abgerechnet werden. 

Themen: 

·         Analyse der konflikthaften Situationen und Taten 

·         Reflexion der Einstellung zu Gewalt und Aggressionen 

·         Identifikation der Aggressionsauslöser 

·         Aufarbeitung der eigenen Gewalterfahrungen 

·         Management von Affekten wie Ärger und Wut 

·         Entwicklung und Verstärkung sozialer Kompetenzen 

·         Entwicklung eigener Ziele und eines individuellen Zukunftsplans

 

Methoden: 

·         Rollenspiele, z.T. mit Videoanalyse 

·         Biografiearbeit

·         Täter-Opfer-Aufstellungen 

·         Beobachtungsaufgaben 

·         Übungen zu Empathie und Perspektivenübernahme 

·         Entspannungsverfahren 

Das Tesya Training wird seit 2015 durch den Trainer Hr. Dogan Yildiz angeboten.

 

 

   
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